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Pepper

In Deutschland
Pepper – kleine grumpy Kartoffel auf dem Weg zurück ins Leben
Pepper (geb. 18.06.2018) kam als junge Hündin aus einem deutschen Tierheim in eine Familie und hat dort offenbar nie wirklich lernen können, wie sich ein sicheres, leichtes Hundeleben anfühlt. Als sie auf ihrer Pflegestelle ankam, wirkte sie fast wie ein Hund, der gerade erst aus dem Ausland eingereist ist: Viele Alltagsdinge verunsicherten sie, selbst ein Staubsauger brachte sie aus dem Konzept. Vor allem aber fiel eines auf – Pepper war unglaublich ernst.
Ihr fehlte Lebensfreude, Gelassenheit und die Fähigkeit, sich mit ihrer Umwelt und besonders mit anderen Hunden entspannt auseinanderzusetzen.
Von „Aushalten“ zu „Mitmachen“
In den ersten Wochen war Pepper im Kontakt mit Artgenossen steif und überfordert. Ohne Anleitung hätte sie gepöbelt, Begegnungen kippten zwischen Neugier und altem Muster. Auch im Haus zeigte sie deutlich, dass ihr viele soziale Kompetenzen fehlten – ihr Bettchen wollte sie anfangs verteidigen, andere Hunde sollten ihrem „Büro“ fernbleiben.
Inzwischen passiert etwas Schönes:
Pepper wird weicher. Sie lernt neue Strategien, lässt sich anleiten und kann heute einfach an anderen Hunden Vorbeigehen. Im Zusammenleben mit den Hunden der Pflegestelle ist sie überwiegend uninteressiert, aber deutlich entspannter als zu Beginn. Aus der ernsten, verschlossenen Hündin wird langsam eine, die auch mal witzig sein kann – zusehends wird sie zu einer Hundedame, die das Leben genießen kann und immer öfter über ihren Schatten springt.
Menschen: höflich, aber vorsichtig
Gegenüber vertrauten Personen ist Pepper zugewandt und freundlich, ohne aufdringlich zu sein. Streicheleinheiten genießt sie sehr.
Fremden Menschen begegnet sie zurückhaltend oder nimmt sehr vorsichtig Kontakt auf. Männern und Kinder begegnet sie tendenziell erstmal skeptisch, Frauen gegenüber öffnet sie sich schneller.
Pepper läuft Menschen nicht hinterher, kontrolliert nicht und kann sich gut zurückziehen, wenn man sie lässt.
Alltagstalente, die Gold wert sind
So schwierig Peppers Start war – sie bringt erstaunlich viele stabile Seiten mit:
• bleibt problemlos bis zu 6 Stunden allein (auch ganz allein im Raum)
• ist stubenrein – auch über längere Zeiträume
• fährt entspannt Auto
• kommt im Haus gut zur Ruhe, schläft viel und fordert nichts ein
• lässt sich anfassen und pflegen
• läuft überwiegend locker an der Leine und ist gut ansprechbar
Jagdlich reagiert sie vor allem auf Vögel - bleibt aber ansprechbar, ansonsten sind Jogger oder Radfahrer kein Thema. Kinder mit Fahrzeugen verunsichern sie derzeit noch.
Was Pepper braucht
Pepper braucht:
• Menschen, die ruhige, klare Anleitung geben können
• ein Zuhause ohne kleine Kinder
• idealerweise ein ruhiges Umfeld
• als Ersthund passt ein erwachsener, unaufdringlicher Hund
Sie fordert wenig, mag jedoch Spaziergänge, Kopfarbeit, Tricks – und inzwischen auch gemeinsames Kuscheln.
Ehrlich gesagt
Pepper ist keine fertige, unkomplizierte Gute-Laune-Hündin. Sie ist ein Hund, der lange Zeit missverstanden war und jetzt erst lernt zu leben.
Wer sie adoptiert, bekommt keine sofortige Dankbarkeit – sondern eine Hündin, die Vertrauen Stück für Stück vergibt. Aber genau darin liegt der Zauber: zuzusehen, wie aus Ernsthaftigkeit langsam Humor wird.
Pepper sucht Menschen, die sie nicht „retten“ wollen, sondern sie ernst nehmen – und ihr zeigen, dass das Leben mehr bedeutet als es auszuhalten.
Nach positiver Vorkontrolle darf Pepper geimpft, gechippt, gegen Parasiten behandelt und mit EU-Heimtierausweis gegen eine Schutzgebühr von 495 € umziehen.
Nach vorheriger Absprache darf Pepper in 73734 Esslingen besucht und kennengelernt werden.
















